myebilanz

Aktuelle Version: 0.9.8.2 vom 18.10.2018

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Was ist mit myebilanz nicht möglich?

Alle Möglichkeiten der elektronischen Rechnungslegung zu programmieren, wäre ein Projekt von mehreren Mannjahren... daher habe ich mich in der ersten Version im wesentlichen auf das beschränkt, was ich selber brauche. Derzeit gibt es die folgenden Einschränkungen:

  • Es sind nur die Kerntaxonomie und die Ergänzungstaxonomie implementiert, d.h. Kreditinstitute, Banken, Zahlungsinstitute und Versicherungen, für die eine Spezialtaxonomie vorgeschrieben ist, können das Programm nicht verwenden (den Branchen nach werden sie das aber wohl auch nicht wollen/brauchen).
  • Irgendwelche Beziehungsgeflechte mit Mutter-/Tochter-/Schwesterunternehmen o.ä. werden nicht unterstützt.
  • Es können nur die folgenden Berichtsbestandteile übermittelt werden:
    • Gewinn- und Verlustrechnung (auch nach dem MicroBilG-Schema, soweit gesetzlich zulässig)
    • Ergebnisverwendung
    • Bilanz (Einheits- oder Steuerbilanz, oder Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung)
    • Steuerliche Überleitungsrechnung bei Handelsbilanzen
    • Steuerliche Gewinnermittlung
    • Steuerliche Gewinnermittlung bei Personengesellschaften bzw. anderweitigen Feststellungsverfahren
    • Kapitalkontenentwicklung bei Personengesellschaften (hier nur steuerbilanzielle Werte)
    • Anlagenspiegel
    • Kontensalden
    • und ein "globaler" Anhang, in dem Sie formlos beliebige Erläuterungen zur Bilanz und/oder ein Anlagenverzeichnis mitsenden können (in einem einfachen XHTML-Format, siehe auch die diesbezüglichen Hinweise im Handbuch).
    Es können nicht übermittelt werden (derzeit i.d.R. aber auch nicht erforderlich):
    • Steuerliche Gewinnermittlung für besondere Fälle; dies betrifft insbesondere wirtschaftliche Geschäftsbetriebe bzw. Gewerbebetriebe von teilweise steuerbefreiten Körperschaften
    • Eigenkapitalentwicklung, Cash-Flow-Statement, Lagebericht und andere "exotische" Berichtsbestandteile, die aber auch nicht für die Übermittlung vorgeschrieben sind.
  • Jedes Fibu-Konto darf nur einer einzigen Bilanzposition zugeordnet werden (mit Ausnahme der "davon"-Positionen), bzw. (wenn Sie die Soll-/Haben-Unterscheidung nutzen) zwei Positionen (die je nach Saldo automatisch ausgewählt werden). Falls Sie also debitorische Kreditoren und/oder kreditorische Debitoren haben und diese in der Bilanz separat ausweisen wollen, müssen Sie sie auf separate Konten buchen, d.h. es funktioniert nicht, dass z.B. die Soll- und Habenseite der Forderungen (Sammelkonto 1400 im SKR03) separat in den Aktiva und Passiva der Bilanz ausgewiesen wird. Buchen Sie daher vor der Bilanzerstellung die "Kunden mit Guthaben" (bzw. die "Lieferanten mit Schulden") z.B. auf ein neues Konto 1401 (bzw. 1601) um und weisen Sie diesem die Position "Sonstige Verbindlichkeiten" in den Passiva (bzw. "Sonstige Vermögensgegenstände" in den Aktiva) zu.
  • Die Fibu-Konten müssen rein numerisch sein (also nicht etwa "S08400" o.ä.).
  • ElSTER-Sticks und Signaturkarten werden als Zertifikate nicht unterstützt. Das macht aber nichts, weil Sie sich ohne weiteres für dieselbe Steuernummer auch zusätzliche ELSTER-Zugänge per Software-Zertifikat oder dem "Neuen Personalausweis" erstellen können.

Und auch das wurde ich schon gefragt: Nein, eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) kann das Programm nicht erstellen! Für eine EÜR nehmen Sie bitte das WISO steuer:Sparbuch (über diesen Link mit 10 € Rabatt!) oder tippen Sie die paar Zahlen auf der ELSTER-Website einfach von Hand ein.

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